Seit Herbst 2009 sind die von Grund auf neugestalteten Ausstellungsebenen im Eifelmuseum eröffnet. Passend zum modernen Konzept bietet das Eifelmuseum ein völlig neues umfangreiches museumspädagogisches Programm für Schulklassen und Gruppen an. In den Workshops werden für Kinder und Jugendliche Kultur und Geschichte erfahrbar gemacht. Unser Programmangebot umfasst folgende Themen-Workshops: Was ist eigentlich ein Museum Neben den musealen Grundpfeilern „sammeln-bewahren-forschen-vermitteln“ setzen wir uns mit selbst mitgebrachten Exponaten auseinander und planen eine eigene Ausstellungsvitrine. Außerdem fragen wir uns, welche Informationen über die Alltagswelt in unserem Mülleimer stecken!
Lebenswelt Eiszeit Das Klima der letzten Eiszeit bestimmte Leben und Umwelt von Mensch und Tier in der Eifel. Mit dem Ende des Eiszeitalters und dem Aufkommen der ersten Wälder verändert sich die Umwelt grundlegend. Die Jagd war stets wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Überlebenskampf und Jagderfahrung spiegeln sich auch in diesen frühesten Kunstwerken der Menschheit. Wir werden uns praktisch dem Thema Jagd und Eiszeitkunst annähern.
Römisches Handwerk im Vicus Mayen Wir begleiten einen römischen Mühlsteinhauer bei seiner Arbeit vom Rohling zur Drehmühle. Auch das praktische Getreidemahlen mit echten Römermühlen steht auf dem Programm und zum Abschluss wird Brot gebacken und mit einer typisch römischen Käsecreme („moretum“) gemeinsam genossen.
Glaube – Aberglaube Was war vor dem Christentum? Wir beschäftigen uns mit den vorchristlichen Glaubensvorstellungen, den Naturgottheiten, dem keltisch-römischen Götterhimmel und schließlich dem Wandel zum monotheistischen Christentum bis in die Gegenwart. Glaube und Aberglaube waren schon immer ein wesentlicher Teil unserer spirituellen Welt. Wir beschäftigen uns praktisch mit den heiligen Stätten, Tempeln und Gotteshäusern und lernen die Schutz- und Abwehrsymbole der verschiedenen Epochen kennen. ´
Kinder-Küche-Kirche Das Mittelalter : Alltagsleben damals Frauen und Kinder nahmen einen wichtigen Platz im städtischen und ländlichen Wirtschaftsleben ein. Wir beschäftigen uns mit scheinbar typischen Männer- und Frauenberufen und überdenken unsere Sicht auf die Rollenverteilung in der mittelalterlichen Gesellschaft. Wir gehen der Frage nach, welche Spiele und welche Spielzeuge im Mittelalter bei den Kindern beliebt waren. Baustein 1: Anhand von Bildern, Puzzeln und Kartenclustern tauchen wir in die Alltagswelt des Mittelalters ein. Wir beschäftigen uns mit der Berufswelt der mittelalterlichen Frau, die im Bereich von Handwerk, Handel, Bildung, Heilwesen tätig war. Der Welt der Kinder nähern wir uns auch durch die Anfertigung von mittelalterlichem Spielzeug.
Baustein 2: Viele Faktoren wie technische Verbesserungen an Mühlen, Keltern, verstärkter Kulturaustausch mit dem Orient, verbesserte Infrastrukturen und die Intensivierung des Fernhandels führte zu einem erweiterten Nahrungsangebot und gewandelten Ernährungsgewohnheiten. Wir lernen etwas über Esskultur, Küche sowie Tischsitten und werden am offenen Feuer nach mittelalterlichen Originalrezepten gemeinsam kochen und unsere Speisen anschließend auch verkosten.
Baustein 1 + 2 auch als mehrstündiges Programm buchbar:
Informationen und Anmeldung: Museumskasse Genovevaburg 56727 Mayen Telefon: +49 (0) 2651 498508 Telefax: +49 (0) 2651 7017833 museumskasse@mayenzeit.de