Die große Bedeutung der römischen und mittelalterlichen Töpfereien von Mayen ist nicht zuletzt durch die 1986/87 im Umfeld der Genovevaburg erfolgten spektakulären Ausgrabungen in Europa bekannt. In Vergessenheit gerieten dagegen die Mayener Keramikwerkstätten, die sich in der Neuzeit vor Ort halten konnten und weiterhin Tonwaren herstellten. Für die Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts ist beispielhaft die Töpferei der Familie Meurer zu nennen, wo bunt bemalte Irdenware, sogenannte „Bauernkeramik“, mit einem großen Formenspektrum produziert wurde. Nach dem 1. Weltkrieg sorgte dann der Mayener Burgbesitzer Arend Scholten dafür, dass in der Genovevaburg eine Kunsttöpferei eingerichtet wurde. Hier entstanden unter dem Label „Genovevaburg Töpferei Mayen“ qualitätvolle Gefäße, die sich durch farbenprächtige Glasuren und Bemalungen auszeichneten. Erstmalig zeigt die Ausstellung „Schätze ans Licht“ Erzeugnisse dieser Werkstatt. Die Sonderpräsentation wird bis Ende des Jahres im Eifelmuseum zu sehen sein.Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos.