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Um 300 n. Chr. wurde auf dem Mayener Katzenberg eine Festungsanlage errichtet. Mit 1,2 Hektar Fläche ist der Katzenberg die größte bisher bekannte spätrömische Fliehburg im Rheinland.
Die Warte auf der höchsten Stelle des Katzenberges diente der Beobachtung des Umlandes und ermöglichte im Ernstfall auch die Weitergabe von Signalen an andere, kleinere Befestigungsanlagen entlang der Nette.
Auf das Wachgebäude auf der Hügelkuppe deuten nur noch geringe Bodenspuren hin. Diese Bodenspuren werden durch einen weithin sichtbaren Überbau vor Beschädigungen und Witterung geschützt.
Auch geologisch und vulkanologisch Interessierte kommen auf ihre Kosten: zu sehen sind die eindrucksvollen Wände des Bellerberg-Vulkanstromes, der hier am Katzenberg endete.
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