Mayenzeit
 
20.07.2010

Schlaglöchern den Garaus machen

Mayen. Viele Straßen in der Kernstadt und den umliegenden Stadtteilen haben sich durch den harten und frostreichen Winter in eine Kraterlandschaft verwandelt. Slalom fahren ist bei vorsichtigen Auto- und Fahrradfahrern angesagt. Die Bauarbeiten zur Beseitigung der in den letzten Wochen und Monaten aufgenommenen Schäden sind derweil in vollem Gange. Begonnen wurden die Reparaturarbeiten bereits Anfang Juni in Form von Rissesanierungen im Stadtgebiet von Mayen und im Stadtteil Kürrenberg.

Risse in der Asphaltdecke werden mit dem sogenannten „Riss-Abdeckverfahen“ bearbeitet. Die vorhandenen Risse werden mit Hilfe einer Heißdruckluftlanze getrocknet und von losem Material gesäubert. Der Rissbereich wird direkt im Anschluss der Vorbehandlung unter Verwendung eines Ziehschuhes mit einer Rissmasse abgedeckt. Anschließend wird die versiegelte Oberfläche durch Abstreuen mit einem Edelsplitt auf die noch heiße Rissmasse abgestumpft.

Im Stadtgebiet von Mayen wurden auf den Straßen „Im Bannen, Gerber-, Röntgen-, und Kehrigerstraße“ ca. 7.600 m Risse geschlossen. Hinzu kommen in Kürrenberg die Straßen Hoch-, Sonnen-, St.-Bernhard-, Laachstraße sowie der Tannenweg auf dem nochmals 3.500 m Risse geschlossen worden.

Diese Art der Deckenreparatur ist jedoch nur sinnvoll, wenn die vorhandenen Risse nicht zu breit und/oder zu tief sind. Bei netzartigen Rissen oder tiefen Schlaglöchern funktioniert dieses Verfahren nicht mehr. Je nach Schädigungsgrad wird der betroffene Bereich aufgestemmt oder komplett abgefräst. Die Löcher werden mit heißem Asphalt verfüllt und anschließend gewalzt. Die Reparaturarbeiten zur Schlaglochsanierung wurden mit dem Beginn der Sommerferien am 5. Juli in Kürrenberg begonnen. Hier wurden bereits Bauarbeiten auf der Laach-, Haupt-, Sonnen- und Kirchstraße durchgeführt. Im Stadtgebiet arbeitet derzeit die ausführende Baufirma Straßen- und Tiefbau Ollig GmbH, Kollig auf den Straßen Im Möhren, Pfarrer-Winand-, Kolping- und Virchowstraße.

Dass diese Maßnahme während der Bauarbeiten nicht ohne Sperrung der betroffenen Bereiche auskommt, ist klar. Die Stadtverwaltung ist jedoch bemüht die Verkehrbehinderungen so gering wie möglich zu halten.

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